Neue Pfarrerin in Pfyn eingesetzt

Andreas Taverner

Spontan, ehrlich, offen und lebenserfahren sind die wichtigsten Merkmale der am Sonntag, 15. März in der paritätischen Kirche Pfyn neu eingesetzten Pfarrerin Elisabeth Jahrstorfer.

„Manchmal muss ich etwas laut sein, damit ich verstanden werde“ ergänzt die frischgebackene Pfarrerin Elisabeth Jahrstorfer die obigen Attribute die Sie auszeichnen. Bevor es aber soweit war wurde Sie in der paritätischen Kirche Pfyn von Dekan Arno Stöckle in einem feierlichen Gottesdienst in Ihr Amt eingesetzt.

Er erinnerte Sie daran, dass er von Ihr keine „Hammerkirche“ erwarte wie das ein jüngerer Pfarrer als Ziel in einem Mitteilungsblatt niedergeschrieben habe. Seine Aufforderung an die Kirchenvorsteherschaft und die Kirchgemeinde:“ Lasst eure Pfarrerin nicht alles alleine machen!“ Denn zum Pfarramt gehöre auch, dass das weniger populäre oder weniger angenehme angesprochen werde. „Sie ist nicht einzelnen Personen oder einzelnen Gruppen, sondern Jesus gegenüber verpflichtet“ mahnte Dekan Arno Stöckle die Anwesenden Besucher an.

Sehr persönliche Predigt

Von Kirchenpräsident Ueli Zuberbühler erhielt Elisabeth Jahrstorfer die mündliche Zusage, dass Sie Unterstützung erhalte. In Ihrer ersten sehr persönlich gefärbten Predigt ging Sie auf das Ihr immer wieder begegnete Betrachtungsbild von Niklaus von Flüe – Bruder Klaus genannt ein. Das Betrachtungsbild dessen Hauptbestandteile die beiden Kreise in der Mitte sind habe Sie immer wieder vorgefunden. „Ich kam in die Kirche von Pfyn und was war auf der Kerze abgebildet?“ „Genau, wieder das Betrachtungsbild.“ Elisabeth Jahrstorfer liess es den einzelnen Besuchern überlassen ob sie dies als Zufall betrachten mochten oder nicht. Musikalisch begleitete der Ökumenische Gospelchor Pfyn-Felben die Pfarreinsetzung.

Bayerischer Apéro

Der offerierte Apéro in der Turnhalle war typisch bayrisch. Spätestens jetzt wussten die Kirchgänger, dass „ihre“ Pfarrerin eine gebürtige Bayerin ist. Weisswürste und Bier aber auch Wienerli und diverse Getränke standen zur Auswahl. Hier konnte wer wollte die umtriebige Pfarrerin Elisabeth Jahrstorfer noch besser kennen lernen.

Veröffentlicht im Bote vom Untersee und Rhein am 17. März 2013, Nr. 21

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