PFYN. Gegen 300 Personen nahmen an der Pfyner Fasnacht teil. Die fröhliche Schar trotzte dem Biswind und feierte nach dem Umzug durchs Dorf die Maskenprämierung in der Turnhalle.

ANDREAS TAVERNER

Wetterglück begleitete vergangenen Samstag an der Pfyner Fasnacht. Erste in der Maskenprämierung wurde die als Hahn verkleidete Yamilia Callejon. Doch bevor sie als Siegerin feststand, erlebte Pfyn eine Invasion von Zauberern, Teufeln, Fröschen und vielen anderen Phantasiefiguren. Diese konnten kurz nach 14 Uhr von der Turnhalle abmarschieren. Die Pfyner Fasnacht mit rund 200 bis 300 Teilnehmern hatte damit begonnen.

Sonne macht Bise erträglicher

Der beginnende Sonnenschein machte den eisig blasenden Wind erträglicher. Denn die Umzugsroute durch Pfyn, der Kulturhauptstadt der Schweiz, war mit rund 45 Minuten für viele Kinder ziemlich lang. Die Guggenmusik «Rivels» aus Bettwiesen begleitete den Umzug. Durch die Musik aufmerksam geworden, wagten sich einige Anwohner hinaus auf die Strasse oder öffneten die Fenster, um dem bunten Treiben kurz beizuwohnen.

Bitte nicht noch mehr Konfetti

Der noch vorhandene Schnee am Strassenrand bescherte dem als Teufel Verkleideten eine kühlende Erfrischung, als er damit eingerieben wurde. Andere wehrten sich verbal erfolgreicher. «Nein, nein, mir nicht noch mehr Konfetti anwerfen», reklamierte ein Mädchen.

Kurz vor 15 Uhr begann der Einzug samt Guggenmusik in die volle Turnhalle. Durch das Kinderprogramm führte Tanja Keller vom Damenturnverein Pfyn. So war etwa für die Primarschüler Sackgumpen angesagt. Mit der Prämierung der Masken war der Höhepunkt und baldige Schluss der Pfyner Fasnacht erreicht.

Link: Narren in der Kulturhauptstadt

 

 

 

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